03.01.2020

VLSP* Fachtreffen 2020

​ab sofort ist die Anmeldung zu unserer Jahrestagung vom 27.-29. März 2020 in der Akademie am Meer im Klappholttal auf Sylt möglich.

Wir beschäftigen uns mit folgenden Themen: queeren Ahn*innen, Glücksversprechen in Therapie und Beratung, LSBTIQ* Geflüchtete als Klient*innen, Verbitterung als Thema der LSBTIQ*-Community?, Geschlecht in der therapeutischen Praxis, Sexarbeit und Psychotherapie, Sprechen über Sexualität und anderem mehr.

07.06.2019

Fortbildungsangebote von VLSP*-Mitgliedern

In nächster Zeit werden unter Mitarbeit von VLSP*-Mitgliedern folgende Fortbildungen angeboten:

  • ab Wintersemester 2019/2020: Weiterbildung LSBTIQ*Beratung (ausgebucht)
  • 27.-29. März 2020: VLSP*-Fachtreffen
  • 17.-19. April 2020: Fortbildung zur psychotherapeutischen Arbeit mit gendernonkonformen, genderqueeren und trans* Personen
  • 24. April 2020: Webinar "LSBTIQ* und Psychotherapie"

zum Vormerken:

  • ab Wintersemester 2020/2021: Weiterbildung LSBTIQ*Beratung 
  • 26.-28. März 2021: VLSP*-Fachtreffen

03.02.2019

LSBTTIQ-Beratung in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg können VLSP*-Mitglieder derzeit kostenfrei bis zu fünf Beratungstermine pro Person anbieten. Die Berater*innen bieten psychosoziale Beratung an, die LSBTIQ wertschätzt. Das heißt, sie unterstützen LSBTIQ Menschen ohne ihre sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität in Frage zu stellen. Sie begleiten Menschen, die sich unsicher sind, wie sie ihr Leben als LSBTIQ gestalten können oder die sich fragen, welche sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität sie haben. Sie begleiten sie dabei, ihre eigenen zu ihnen passenden Antworten auf diese Fragen zu finden.

Die Beratung wird im Rahmen der landesweiten LSBTTIQ-Beratung Baden-Württemberg angeboten, zu der 2019 ein Gesellschaftsreport des Landes Baden-Württemberg erschienen ist.

26.09.2019

Psychotherapie mit Klient*innen, die von Heteronormativität belastet werden

Acht Praktiker*inneninterviews
Masterarbeit von Lian Eisenhuth, 2017

Angesichts des Missverhältnisses von häufiger Therapienutzung bei einer gleichzeitigen mangelnden spezifischen Ausbildung von Therapeut*innen zu den Bedarfen von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter* und queeren (lsbtiq*) Klient*innen fragt die Forschungsarbeit, wie eine Psychotherapie mit Klient*innen aussehen kann, die von Heteronormativität belastet werden. Die Arbeit fasst die explorativen Ergebnisse von acht leitfadengestützten Expert*inneninterviews zusammen. Die Ergebnisse zeigen konkrete Ansatzpunkte für das Zusammenspiel von therapeutischem Handwerkszeug, bedeutsamer Haltungsaspekte seitens der Therapeut*innen sowie Rahmenbedingungen, die nötig sind, damit sich lsbtiq* Menschen wohl fühlen und Heteronormativität thematisiert und bearbeitet werden kann. Die Ergebnisse bieten unter anderem umfangreiches Potenzial für die Verbesserung von therapeutischen Aus- und Weiterbildungen.

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