02.11.2015

Studierst du?

Postkarte des Vereins

Du studierst Psychologie, Medizin, Sozial-, Gesundheits- oder Pflegewissenschaften, aber dein Fach wird dem, wie du lebst und leben möchtest, nicht gerecht?

Du fragst dich, warum du dich als Einzige_r über homphobe Darstellungen im Studium ärgerst?

Du ärgerst dich darüber, dass die Dichotomie des Merkmals Geschlecht nur von dir hinterfragt wird?

Du möchtest andere aus psychologischen Arbeitsfeldern kennenlernen und dich interdisziplinär über lesbische, schwule, bisexuelle und Trans*-Themen austauschen?

Dann komm zum VLSP: Der Verband für lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, intersexuelle und queere Menschen in der Psychologie tritt ein für Gleichstellung und gegen Diskriminierung in Psychologie, Medizin und Gesellschaft!

05.02.2020

Video Keynote Prof. Dr. Udo Rauchfleisch

Auf dem Fachtreffen zum 25. Jubiläum des VLSP* am 8. Juni 2018 in Bad Urach hielt Prof. Dr. Udo Rauchfleisch eine Keynote zum Thema Psychotherapie und Beratung von LGBTTIQ-Menschen. Auf unserem YouTube-Kanal gibt es ein Video der Keynote.

26.09.2019

Psychotherapie mit Klient*innen, die von Heteronormativität belastet werden

Acht Praktiker*inneninterviews
Masterarbeit von Lian Eisenhuth, 2017

Angesichts des Missverhältnisses von häufiger Therapienutzung bei einer gleichzeitigen mangelnden spezifischen Ausbildung von Therapeut*innen zu den Bedarfen von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter* und queeren (lsbtiq*) Klient*innen fragt die Forschungsarbeit, wie eine Psychotherapie mit Klient*innen aussehen kann, die von Heteronormativität belastet werden. Die Arbeit fasst die explorativen Ergebnisse von acht leitfadengestützten Expert*inneninterviews zusammen. Die Ergebnisse zeigen konkrete Ansatzpunkte für das Zusammenspiel von therapeutischem Handwerkszeug, bedeutsamer Haltungsaspekte seitens der Therapeut*innen sowie Rahmenbedingungen, die nötig sind, damit sich lsbtiq* Menschen wohl fühlen und Heteronormativität thematisiert und bearbeitet werden kann. Die Ergebnisse bieten unter anderem umfangreiches Potenzial für die Verbesserung von therapeutischen Aus- und Weiterbildungen.

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