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Ist Homo- oder Heterosexualität eine psychische Störung?

Text nach APA, übersetzt und überarbeitet von Uta Krüger und Dr. phil. Gisela Wolf (vgl. Quellenhinweis)

Lesbische, schwule, bisexuelle oder heterosexuelle Orientierungen stellen keine psychischen Störungen dar. In der Forschung konnte kein kausaler Zusammenhang zwischen einer dieser sexuellen Orientierungen und Psychopathologie gefunden werden. Obwohl manche Menschen immer noch dem Vorurteil anhängen, Lesben, Schwule oder Bisexuelle wären psychisch „krank“, haben jahrzehntelange Forschung und klinische Erfahrung wichtige medizinische Organisationen (z.B. die Weltgesundheitsorganisation) und psychotherapeutische Organisationen zu der Schlussfolgerung gebracht, alle genannten sexuellen Orientierungen als gesunde menschliche Erfahrungen zu betrachten. Lesbische, schwule und bisexuelle Beziehungen sind also Bindungserfahrungen, die heterosexuellen Beziehungen in ihrer emotionalen Qualität und Dauer entsprechen und ebenso wie diese gut oder auch mal weniger gut gelingen können.

Letzte Akualisierung: 10.02.2016