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Wo man hingehen kann

Autor_innen: Dr. phil. Ulli Biechele, Dipl.-Psych. Margret Göth, Dipl.-Psych. Thomas Heinrich und Dipl.-Psych. Andrea Lang

Psychologische Beratung

Psychologische Beratung kann sich auf alle Lebensbereiche beziehen: Ehe und Partnerschaft, Schule und Erziehung, Sucht und Drogen usw. Die entsprechenden Beratungsstellen heißen dann z.B. Ehe- und Lebensberatungsstelle oder Jugend- und Familienberatungsstelle usw. Es gibt sie bereits in kleineren Städten. Meist werden sie von der Kommune oder einer der beiden großen Kirchen geführt. In den Gelben Seiten findet man sie unter „Psychologische Beratung“, im normalen Telefonbuch unter „Stadtverwaltung“ oder „Kirchen“.

Freie Beratungsstellen nehmen häufig einen spezialisierten Auftrag wahr, den Kirchen und Kommunen nicht leisten, so z.B. Pro Familia für die Sexualberatung, die AIDS-Hilfen für HIV- und AIDS-Beratung, oder Schwulen- und Lesbenberatungsstellen für die Beratung von Schwulen und Lesben. Während es AIDS-Hilfen und die Pro Familia in allen größeren Städten gibt (man findet sie im Telefonbuch unter „Pro Familia“ bzw. „AIDS-Hilfe“), gibt es Lesben- und Schwulenberatungsstellen nur in wenigen Großstädten.

Eine Übersicht über Beratungsstellen für Lesben, Schwule, Bisexuelle oder Transindente in Deutschland haben wir hier zusammengestellt. Über Beratungsangebote von VLSP-Mitgliedern informieren wir hier.

Psychotherapie

Psychotherapie wird in der Regel in einer psychologischen oder fachärztlichen Praxis angeboten. Diese Praxen findet man unter „Psychotherapie“ in den gelben Seiten. Man kann aber auch bei den Krankenkassen, bei den Koordinierungsstellen der „Kassenärztlichen Vereinigungen“ (die gibt es in jeder Hauptstadt eines Bundeslandes bzw. Regierungsbezirkes) oder beim Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) in Bonn nachfragen. Dort können auch Informationen über spezielle Schwerpunkte (z.B. feministische Therapie) nachgefragt werden.

Seit 1999 muss man kein ärztliches Gutachten mehr vorlegen, wenn man in psychotherapeutische Behandlung geht. Man kann also direkt in eine psychotherapeutische Praxis gehen, braucht keine Überweisung vom Arzt. Falls die Psychotherapie von der Kasse bewilligt wird, ist dann allerdings eine ärztliche Untersuchung notwendig, um körperliche Ursachen für die Schwierigkeiten auszuschließen.

Die Adressen von Therapeut*innen, die Mitglied im VLSP sind, können bei uns erfragt werden.

Letzte Akualisierung: 21.12.2016